Christliche Freie Pfadfinderschaft   
Goldenstedt und Lutten  
-Stamm Südburg-

 

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Über uns:

Auf dieser Seite möchte ich Fragen über uns, die mir immer wieder gestellt werden, nach Möglichkeit beantworten. Trotzdem dürfen Sie bzw. dürft Ihr natürlich gern über die Kontaktdaten bei uns direkt nachfragen.
Also los:

Wer leitet die Gruppen?
Verantwortliche Gruppenleiter sind Ralf Fennig (geboren 1973; seit 1983 Pfadfinder) und Timo, der sich hauptsächlich allerdings um Kasse etc. kümmert.
Gruppenhelfer war bis Sommer 2009 Hermann Schinski (geboren 1993, seit 2002 Pfadfinder)
Daneben gibt es noch einige Ältere und Ehemalige, die sporadisch helfen.

Was genau ist die CFP?
Wir sind ein sogenannter Ein-Stamm-Bund. Das heißt: Es gibt uns zur Zeit nur in Goldenstedt und Lutten. Unser Bund sieht sich als interkonfessioneller, christlicher Pfadfinderbund.
Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit allen Konfessionen, Kirchengemeinden, Pfadfinderbünden und anderen Gruppen. Wir wollen uns aber unsere Unabhängigkeit bewahren.
Wir versuchen die ursprüngliche Pfadfinderei in die heutige Zeit zu übersetzen.

Wer kann bei Euch mitmachen?
Wir nehmen im Moment Jungs ab dem Alter von etwa zehn Jahren auf. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. In der aktiven Gruppe kann man als Mitglied bis zum Alter von 15 Jahren mitmachen – als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin ist man uns ab dem Alter von 14 Jahren willkommen.

Warum machen im Moment keine Mädchen bei Euch mit?
Das liegt schlicht daran, dass wir keine Gruppenleiterinnen haben. Wir würden uns freuen eine Mädchensippe gründen zu können – meinen jedoch das diese dann von einem älteren Mädchen oder einer Frau geführt werden sollte.

Wie teuer ist die Mitgliedschaft bei Euch?
Wir haben einen Jahresbeitrag von 12,-- € (der bei sozial schwachen Familien oder wenn mehrere Geschwister bei uns Mitglied sind natürlich auch gemindert werden kann). Dieser Beitrag kommt zu 100 % unserer Gruppenarbeit vor Ort zu Gute (eines der Gründe für unsere Selbstständigkeit). Dazu kommen noch Anschaffungskosten für das Hemd (25 €) sowie Unkostenbeiträge für einzelne Veranstaltungen. Wobei wir uns bemühen Fahrten, Lager, Ausflüge und Feiern möglichst günstig anzubieten.

Was gibt es für Veranstaltungen bei Euch?
Zum einen haben wir unsere wöchentlichen Sippentreffen. Während dieser Treffen spielen, singen, bauen wir und lernen die Fähigkeiten kennen, die man für Fahrt und Lager braucht.
Daneben gibt es in den Osterferien die „Ausbildungsfahrt“, in der wir Dinge tun wie Erste-Hilfe lernen, Türme bauen, Orientierungsläufe machen etc. - mit anderen Worten: Alles nochmal üben und tun was Pfadfinder können sollten.
In den Pfingstferien versuchen wir i.d.R. Uns einem überbündischem, größerem Lager anzuschließen um innerhalb der Pfadfinderbewegung neue Freunde zu finden und Spaß zu haben.
In den Sommerferien veranstalten wir entweder eine Woche ein eigenes Lager – oder wir packen unsere Rucksäcke und gehen auf Fahrt.
In den Herbstferien machen wir oft ein paar Tage in einer Hütte o.ä. Um dort ein paar schöne Tage zu verleben.
Zu Weihnachten (im Normalfall über das vierte Advents-Wochenende) findet normalerweise unsere „Vechtaer Waldweihnacht“ gemeinsam mit verschiedenen befreundeten Gruppen statt.
Wir haben also ein relativ volles Fahrten- und Lagerjahr.
Daneben gibt es noch Feiern oder besondere Treffen wie unsere Stammesgrillfete zum Beginn der Sommerferien, unser jährliches „Stammesthing“, den Thinking-Day, je nach Sippe mehr oder weniger oft Sippenabende, etc. pp.

Wie steht Ihr zu Alkohol und Nikotin?
Beides ist auf unseren Lagern und Veranstaltungen unerwünscht. Grundsätzlich erwarten wir auch von Älteren das sie sich über die Tage unserer Veranstaltungen damit zurückhalten können.
Einzige Ausnahme sind Nikotiniker, die über 16 Jahre alt sind: Wenn sie so rauchen, dass die Jüngeren nichts davon mitbekommen und während des Rauchens für andere nicht als Pfadfinder zu erkennen sind – dann wird ihnen niemand hinterher spionieren. Trotzdem versuchen wir auch Nikotin-Süchtige in diesem Alter zu ermutigen ihre Sucht über solche Tage einzuschränken.

Was ist, wenn man bei Euch mitarbeiten möchte?
Wir freuen uns über jeden, der ein Stück seiner Zeit und Energie für unsere Pfadfinder einsetzen möchte. Dazu gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten die wir dann gern mit Ihnen persönlich besprechen würden.
Wenn jemand Gruppen leiten möchte halten wir es grundsätzlich für sinnvoll wenn wir uns zunächst etwas besser kennen lernen.

Wie schaut die Gruppenleiter-Ausbildung bei Euch aus?
Zunächst unterhalten wir uns allgemein über alles, was Gruppenleiter angeht. Außerdem reden wir natürlich über Alles, was unseren Bund ausmacht (Traditionen, Schwerpunkte, etc. pp.) damit derjenige weiß, worauf er sich einläßt.
Daneben nimmt ein Gruppenleiter-Anwärter natürlich an den Treffen teil und übernimmt Stück für Stück mehr Aufgaben.
Schließlich versuchen wir einen passenden „Gruppenleiter-Grundkurs“ und einen „Erste-Hilfe-Kurs“ bei größeren Trägern zu organisieren.
Wenn all dies erfolgreich abgeschlossen ist kann derjenige eigenverantwortlich Maßnahmen leiten.

Wie verbindlich ist das Tragen des Pfadfinderhemdes?
Schon sehr verbindlich.
Mit der Kluft (dem Hemd und ggf. dem Halstuch) drücken wir aus das wir uns zur Pfadfinderei und zu unseren Freunden im Stamm bekennen. Sie soll außerdem den Zusammenhalt unter den Pfadfindern fördern. Wir erwarten das sich jeder nach einer Probezeit von ein bis drei Monaten ein Hemd bestellt und das dieses dann auch getragen wird.

Warum haltet Ihr an Pfadfindergesetz und -versprechen fest?
Es ist uns heute wichtiger denn je. Wir glauben dass der „Hunger“ nach gültigen ethischen und moralischen Werten heute weit größer ist als etwa vor dreißig Jahren.
Man mag von einzelnen Pfadfindergesetzen halten was man will – kann sich vielleicht auch daran stoßen – aber wenn dem so ist, dann ist es besser darüber ins Gespräch zu kommen als sich nie mit irgendwelchen Werten auseinander zu setzen.

Wie wichtig ist Euch Spiel und Spaß in Euren Treffen?
Es gehört zu den wichtigsten Dingen. Man kann Pfadfinderei nicht Predigen oder vorm Fernseher erleben (auch wenn es vorkommt das wir Sippen-Videoabende machen) – man muss es erleben. Und das ist immer mit Abenteuer, Spiel und Spaß verbunden.
Darüber kann auch nicht die Viertelstunde, die wir in jedem Sippentreffen für Ausbildung bereithalten, hinwegtäuschen.