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Eins vorweg...
Wer helfen will muss vier Dinge anerkennen:
1. Wir sind KEINE politische Gruppe. Parteipolitische Streitereien haben bei uns KEINEN Platz.
2. Wir haben KEINEN sexualpädagogischen Auftrag. Wir sind NICHT für die Aufklärung über sexuelle Themen und schon GAR NICHT über sexuelle Vielfalt verantwortlich. Das ist Sache der Eltern - uns geht das nichts an.
3. Wir erkennen das Elternrecht weitestgehend an. Wir unterstützen die Erziehung der Eltern - sofern Diese auf fairen, sachlichen und höflichen Umgang mit anderen Menschen; auf Disziplin und Fleiß und auf Hilfsbereitschaft wert legen.
4. Wir ermöglichen Bereiche in denen sich Kinder und Jugendliche ausprobieren und "bewähren" können. Wer Kindern die Brote schmieren möchte und sie ständig am Gängelband führen möchte ist bei uns ebenso falsch wie der, der ein Grundmaß an Disziplin ablehnt.
Man DARF ausdrücklich bei uns auch auf Bäume klettern, herumtoben, dreckig werden - und im Sommer machen wir auch schon mal eine Wasserschlacht.
Allerdings erwarten wir ebenso das sich Pfadfinder in Reihe, Linie, Kreis oder Halbkreis aufstellen können wenn es was zu erklären gibt - oder das sie bei Wanderungen in EINER Gruppe bleiben.


DANKE!


Ziele
Ziel der Pfadfinderei in unserem Stamm (besonders unter den Kindern und Jugendlichen - die Älteren treffen sich in lockererem Rahmen) ist:
-die Abenteuerlust von Kindern und Jugendlichen mit ECHTEN Abenteuern im wirklichen Leben statt mit Bildschirmen oder Drogen zu bedienen.
-Herausforderungen zu schaffen die von den Kindern und Jugendlichen bewältigt werden können. Bei uns kann es passieren das man dreckig oder nass wird - das man anstrengende Tage bestehen muss die Kräfte strapazieren - das man auch durch kleine "Mutproben" muss - oder das man ein Zelt selbst aufbauen muss wo andere Gruppen ihre "Vorbereitungsteams" aus Erwachsenen haben - es kann sogar passieren das es länger dauert ein Essen zu bekommen wenn man es selbst zubereiten muss. Oder das es nicht perfekt schmeckt.
Das ist Absicht und ein Stück "Lebenstraining". Frustrationstoleranz lernt man nur durch "Training" und durch die Erfahrung "nach den Anstrengungen ist das Problem bewältigt".


Das haben wir bislang zu wenig kommuniziert, deshalb hatten wir tatsächlich auch schon Austritte weil Pfadfinder mit ihren Schuhen in ein Matschloch getreten sind - oder selbst ein Feuer anzünden sollten. Das waren offensichtlich Missverständnisse über den Sinn und Zweck traditioneller Pfadfinderarbeit.


Wer kann mitarbeiten?
Mindestalter für die Mitarbeit ist 14 Jahre. Ab diesem Alter kann man "Hilfskornett" werden, eine Art Hilfsgruppenleiter mit ersten Aufgaben und Verantwortungen für die ganze Gruppe.
Ein Höchstalter gibt es nicht. Wir freuen uns auch ausdrücklich über Senioren, die an einzelnen Terminen oder generell helfen möchten und können.


Möglichkeiten der Mitarbeit?
Gibt es Viele.
Zunächst natürlich die Hilfe in den Treffen. Dabei sein, mitspielen, mit-denken wenn es um das Ausdenken von Spielen und Aufgaben geht, helfen bei der Ausbildung in den unterschiedlichen Gebieten.
Im Idealfall hat jemand die Möglichkeit bei jedem Treffen dabei zu sein - es ist aber auch möglich nur zu einzelnen Themen "dabei" zu sein.
Dann gibt es Hilfsmöglichkeiten in der Verwaltung. In den Bereichen Kasse, Material oder Öffentlichkeitsarbeit.
Es gibt auch die Möglichkeit Referent für einen besonderen Bereich zu sein - wenn wir dann Dinge organisieren oder Proben abgenommen werden im Bereich Handwerk, Astronomie, Orientierung, etc. pp. könnte ein solcher Helfer dabei sein und unterstützen.
Oder im Bereich Aus- und Weiterbildung von Gruppenleitern in den Gruppenleiterrunden könnten Interessierte kommen und mit-denken.
Es gäbe also für JEDEN, dem die Goldenstedter Jugend am Herzen liegt, Möglichkeit uns zu unterstützen.


Die Philosophie des Stammes
Dafür ist unter Grundlagen ein besonderer Text online.


Ausbildung
Mit allen an der Mitarbeit interessierten unterhalte ich mich zunächst direkt und bespreche die Möglichkeiten.
Die Grundlagen der Mitarbeit werden dann innerhalb des Stammes gelegt.
Mitarbeiter die regelmäßig und auch irgendwann vielleicht selbstständig Gruppen leiten wollen müssen darüber hinaus irgendwann einen Gruppenleiterlehrgang und einen Erste-Hilfe Kurs absolvieren.


ALLE  TÄTIGKEIT  IN  UNSEREM  STAMM  IST  EHRENAMTLICH!!!
Geld wird NIEMANDEM gezahlt.
Auslagen können aber nach Absprache ersetzt werden.
Aufgaben und Ziele CFP


Goldene Regel: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst."


Ich denke das wir uns bemühen unseren Jungs auch beizubringen das jeder Mensch einen unschätzbaren Wert hat - völlig unabhängig von seinen politischen und religiösen Ansichten, seinem Geschlecht oder seiner sozialen Stellung - das ist selbstverständlich.
Das wir auch bereit sind Jeden aufzunehmen, egal wer seine Eltern sind, wo er herkommt oder welche Hautfarbe er hat - das ergibt sich daraus. Hier werde ich also nur schildern welche Ziele wir „besonders" verfolgen - und worauf es uns „besonders" ankommt.


ZENTRAL ist das Thema „Herausforderungen schaffen und bewältigen".
Dieser Punkt steht über der ganzen Arbeit



Hier nun sechs Punkte die in der Philosophie des Stammes wichtig sind. Die Reihenfolge stellt dabei keine Wertung dar:


1. Den Wert der Familie
Für den Ist-Zustand achten wir die Autorität der Eltern - und vermitteln auch den Jungs das ihre Eltern momentan die „Chefs" sind. Wir bemühen uns dabei möglichst weitgehend die Erziehung der Eltern zu unterstützen und die Methoden, die sie für richtig halten, nicht schlecht zu machen.
Was wir immer etwas kritisch sehen (auch wenn wir letztlich selbst diese Entscheidung anerkennen) ist Kindern und Jugendlichen Medikamente zu verabreichen um ihr Verhalten zu modifizieren.
Was wir anzeigen würden wären sexuelle Übergriffe die uns bekannt werden. Sexualität achten wir als Privatsphäre - wir sehen es nicht als unsere Aufgabe diesen Bereich zu thematisieren, Fragen jedoch beantworten wir.
„Ziel" unserer Erziehung ist in diesem Bereich die Fähigkeit und die Bereitschaft der Jungen in Zukunft eine Familie zu gründen und in diesem Rahmen Verantwortung sowie Verbindlichkeit zu leben.
Wir halten die traditionelle Familie für die Lebensform, die dem Menschen Schutz, Halt und Sicherheit bietet. Wer sich für sein Leben anders entscheidet ist natürlich frei dies zu tun.


2. Disziplin und „Biss"
Unter Disziplin fassen wir hier die (fälschlich) so genannten „Sekundärtugenden" (Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Fleiß, Gehorsam, Toleranz, Mut,...) - die zur Erreichung aller Ziele im Leben wichtig sind. Man braucht sie zum Aufbau und zur Leitung eines Krankenhauses oder Kinderheimes ebenso wie zur Leitung einer Pfadfindergruppe.
Kurz: Disziplin ist Voraussetzung für Alles, was man im Leben erreichen will. Deshalb sind es (eigentlich) Primärtugenden auf die sich dann (sekundär) die (hoffentlich konstruktiven) Ziele des Einzelnen aufbauen und verwirklichen.
„Biss" meint hier die Fähigkeit in Schwierigkeiten nicht aufzugeben. Ein Ziel nicht aus den Augen zu lassen.
Wir versuchen diese Tugenden zu stärken indem wir darauf achten das Treffen regelmäßig, pünktlich und mit voller Ausrüstung besucht werden - und wir Aufgaben und Pflichten an die Pfadfinder delegieren. Auch indem wir auf Fahrten und Lagern Anstrengungen und Schwierigkeiten nicht ausweichen sondern sie lösen. Zudem sind wir der Meinung das auch sportliches Programm diese Tugenden fördert.


3. Weltweite Bruderschaft - Demokratisches Prinzip
Dieser Gedanke ist sehr zentral. Die Pfadfinderei ist eine weltweite Bruderschaft. Und jeder Pfadfinder, der sich das Pfadfinder-Halstuch verdient hat, ist ein Teil dieser Bruderschaft. In der Sippe und im Stamm verleiht dies das Recht darüber mit zu entscheiden was unternommen werden soll - grundsätzlich ist eine Pfadfinderschaft darin sehr frei.
Es verleiht aber auch die Pflicht jedem Pfadfinder, egal woher, zu helfen und ihn zu unterstützen wo immer es nötig ist. Das heißt natürlich auch: Pfadfinder sind die besten Freunde die man sich vorstellen kann.


4. Bestmögliche Förderung aller Fähigkeiten
Wir versuchen ständig unser System von Tüchtigkeitsproben/Spezialabzeichen so auszubauen das jedes sinnvolle Hobby, dem Pfadfinder nachgehen, berücksichtigt wird. Und wir versuchen Pfadfinder dafür zu begeistern sich diesen Aufgaben zu stellen um in möglichst vielen Bereichen Grundwissen und erste Erfahrungen zu sammeln. Ob handwerklich / technisch / kreativ / sozial / sportlich oder Sammlungen - Pfadfinder sollten möglichst viele Bereiche erprobt haben.
Daneben bemühen wir uns in jedem Treffen möglichst körperliche, geistige, seelische und emotionale Fähigkeiten zu fordern und zu fördern. Das erst macht Spiele ja interessant und abwechslungsreich.
Wer Hilfe in schulischen oder beruflichen Dingen braucht bekommt sie nach Möglichkeit. In den meisten Bereichen ist Nachhilfe kein Problem.


5. Wir machen SELBST und Wir leben mit der Natur
Lagerdisco und -beschallung kennen wir nicht. Wir haben Gitarre und Liederbücher. Wir nehmen auch keine Heizdecken mit ins Sommerlager sondern zünden uns ein Lagerfeuer an. Nach Möglichkeit kochen wir auch selbst (kein „Küchenteam" sondern abwechselnd die Pfadfinder). Auch die Zelte baut der Stamm gemeinsam auf - selbst die Latrinen werden selbst gegraben (wenn nötig).
Es ist Eigeninitiative gefragt und kein passives „sich-bedienen-lassen". Unsere Sommerlager sind wirklich UNSERE Sommerlager.
Dadurch vergeht zwar viel Zeit in der wir zusammen kochen, Feuerholz machen, den Lagerplatz säubern, Zelte nachspannen, etc. pp - Zeit, die auf anderen Lagern verspielt werden kann - aber dafür lernt man bei uns all diese Dinge von Beginn an.
Bei gutem Wetter (und auch manchmal bei nicht so gutem Wetter) sind wir meistens draußen. Auch zum spielen - aber auch um z.B. zu lernen welche Pflanzen essbar sind und von welchen Pflanzen man besser die Finger lässt.
Und auch den Umgang mit verschiedenen Tieren kann man bei uns lernen. Der Golden-Retriever Buddy ist meistens dabei.


6. Spaß - aber nicht zum Selbstzweck
Ich fühle mich genötigt klar zu stellen das Spaß bei uns nicht zu kurz kommen soll und darf. Allerdings: Den reinen Hedonismus („Hauptsache Spaß" lehnen wir ab.
Die Pfadfinderregeln
1. Auf die Ehre eines Pfadfinders kann man bauen.
2. Ein Pfadfinder ist treu und gottesfürchtig
3. Ein Pfadfinder ist hilfsbereit
4. Ein Pfadfinder ist Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder
5. Ein Pfadfinder ist höflich und ritterlich
6. Ein Pfadfinder ist ein Freund der Natur
7. Ein Pfadfinder ist gehorsam
8. Ein Pfadfinder ist tapfer, fröhlich und unverzagt
9. Ein Pfadfinder ist genügsam
10. Ein Pfadfinder ist rein in Gedanken, Worten und Werken




Das Pfadfinderversprechen
Bei meiner Ehre verspreche ich
mein Bestes zu tun
-meine Pflicht zu erfüllen gegenüber Gott und meinem Land
-jederzeit anderen Menschen zu helfen
-und dem Pfadfindergesetz zu gehorchen






Das Pfadfinder-Motto
„Allzeit Bereit"






Der Pfadfindergruß
„Gut Pfad"