Christliche Freie Pfadfinderschaft   
Goldenstedt und Lutten  
-Stamm Südburg-

 

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Sippentreffen (=Gruppenstunden)

Grundsätzliches

Treffen für Jungpfadfinder sollten 90-120 min dauern da man in dieser Stufe schon einiges vor hat...
In der Anfangsphase wird das Treffen von Älteren vorbereitet und durchgeführt. Auch das Quartalsprogramm wird am Anfang noch vorgegeben. Mit fortschreitendem Zusammenwachsen und Alter der Gruppe wird allerdings mehr und mehr Verantwortung delegiert. Das fängt damit an das zunächst jedes Vierteljahr ein "Sippenrat" stattfindet in dem das Programm (in Form eines Quartalsprogrammes) grob festgelegt wird und hat zum Ziel das letztlich mehr und mehr Verantwortung an die Gruppenmitglieder (zum Beispiel in Form von "Sippenämtern" wie Spieleleiter, Singeleiter, Materialwart, Chronist, Zeremonienmeister, Koch, Sanitäter, etc. pp.) abgegeben wird. Im Pfadfindertrupp (also bei den über-14-jährigen) soll dieses System so weit funktionsfähig sein das die Erwachsenen des Stammes nur noch von Zeit zu Zeit unterstützen müssen.
Das gelingt nicht immer perfekt - aber das Ziel lassen wir dennoch nicht aus den Augen.

Programmpunkte?

Sippentreffen sollen spannend und Abwechslungsreich sein.
Das versuchen wir zu erreichen indem es zum einen sehr unterschiedliche Bereiche innerhalb der Treffen gibt - zum anderen auch ein SEHR breites Feld von Möglichkeiten gibt was man macht. Zudem gibt es noch verschiedene Arten von Treffen...
Hier ein kleiner Überblick:

-das "normale" Sippentreffen:
da gibt es übliche Bausteine - die im Groben immer ähnlich sind:
-Lieder: Ja - ich weiß. Das hört sich schlimm an *gg*. Aber keine Angst: Wir singen nicht dieselben Lieder wie in der Schule und bei uns singt auch keiner "perfekt". Und den Meisten (gerade auch denen, die immer denken sie würden nicht gern singen) macht es nach ein paar Wochen so viel Spaß "unsere" Lieder zu singen das ich meist am Anfang verhindern muss das wir mehr als "nur" ein Lied singen...
Wer mir das nicht glaubt: Es ist EIN Lied am Anfang - also vielleicht zwei Minuten von 120 *gg*
-Austoben: Das sind Spiele, in denen "Bewegung" und "Kräfte messen" im Mittelpunkt stehen. Zum Beispiel ein Rugby-Spiel passt in die Kategorie. Das treiben wir meist so weit bis wir eine Pause brauchen. Ist also schon ein größerer "Block".
-Kopflastiges: Da geht es um sowas wie Pfadfinderregeln, unser Versprechen, Geschichten oder irgendwas, was Pfadfinder halt wissen sollten. Sind (je nach Thema) so 5-10 min - manchmal ist auch das in ein Spiel vepackt - aber manchmal reden wir halt auch 10 min einfach mit ein paar Keksen über irgendwas.
-Spiele: Da sind wir frei. Manchmal (wenn es sehr heiß ist) kann das eine Wasserschlacht sein - oder "normale" Sportspiele wie Fussball, Baseball, Handball, Basketball usw. - oder Murmelspiele - oder ein Ratespiel - oder andere Ball- oder Bewegungsspiele - oder Karten- und Würfelspiele - oder ein Dartspiel - oder wir bauen die Zielscheibe auf und Schießen mit Pfeil und Bogen - oder, oder, oder... (der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt).
-praktische Ausbildung: Klar das es mir keinen Spaß macht mit totalen Anfängern auf Fahrt und Lager zu gehen. Deshalb hat auch praktische Ausbildung ihren Platz in den Treffen. Nicht nur Themen wie "Feuer machen" stehen da auf dem Plan - sondern auch "Umgang mit Karte und Kompaß", "Erste Hilfe", "Knoten, Bünde und Pioniertechnik", "Naturkunde - Bäume, Tiere und Spuren erkennen", "Survival-Techniken", "Zeltaufbau", "Umgang mit Werkzeugen wie Beil oder Fahrtenmesser" etc. pp. Dafür nehmen wir uns schonmal eine Viertelstunde Zeit - allerdings reden wir drüber was wir wann ausprobieren wollen, und das was alle wissen wollen - das machen wir entsprechend länger oder öfter. Keine Angst also! Langweilig soll es nicht sein.

-das "besondere" Sippentreffen:
Für einige Dinge, die wir gern machen wollen, reichen die normalen Treffen nicht aus. Also beschäftigen wir uns dann über zwei Stunden nur mit einer Sache bzw. mit einem Thema.
Manchmal weil wir ein "Treffen im Schwimmbad" machen - und uns dann natürlich zwei Stunden nur mit Wasserspielen und Schwimmen auseinandersetzen. Oder weil wir eine Kegel- oder Bowlingbahn mieten und uns dann natürlich damit beschäftigen. Kurz: Weil besondere Orte ein besonderes Programm nötig machen.
Manchmal weil wir was Zeitaufwändigeres vorhaben. Zum Beispiel für ein großes Geländespiel für das wir die vollen zwei Stunden brauchen. Oder weil wir die Ausbildungseinheit "Feuer machen" durchgehen wollen - und dann natürlich das Feuer noch nutzen wollen (z.B. um darauf zu kochen). Oder weil wir Pizza backen, Weihnachtsplätzchen machen oder ein Menu kochen wollen.
Manchmal haben wir ein besonderes "Projekt" (wie z.B. "Film drehen") und brauchen dann ebenfalls mehr Zeit.
Manchmal weil es einen besonderen Anlass gibt - weil jemand was besonderes mit uns feiern will oder das Schuljahr rum ist und wir das feiern indem wir zusammen grillen, oder, oder, oder.
Auch da sind der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Und einmal im Monat sollte es schon irgendwas "Besonderes" geben.

-Sippenabende:
Sie finden zwar außerhalb des normalen Gruppenstundenrhytmus statt - passen aber nicht zu den "Fahrten und Lagern". Deshalb liste ich sie hier mit auf.
Sippenabende sind Abende vor irgendwelchen freien Tagen die eine Sippe "für sich" haben sollen - und die (außer das sie die Freundschaft in der Sippe fördern sollen) keinen hohen "pädagogischen Anspruch" haben. Sie sollen einfach nette Abende der ganzen Sippe sein (deshalb sollten nach Möglichkeit alle daran teilnehmen) und können auch z.B. als "Videoabend" gestaltet werden. Natürlich gab es auch schon Sippenabende die als Lagerfeuerabend gestalltet wurden - aber der pfadfinderische Anspruch steht bei dieser Art Massnahme etwas im Hintergrund.