Christliche Freie Pfadfinderschaft   
Goldenstedt und Lutten  
-Stamm Südburg-

 

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Christliches:

Wir sind ein überkonfessioneller, christlicher Pfadfinderbund. Das heißt wir lehnen Abhängigkeit von Gemeinden und Konfessionen ab – sind aber zur Zusammenarbeit mit allen christlichen Konfessionen bereit. Wir wollen in unserem Bund echte Ökumene leben und niemanden aufgrund seiner Konfession benachteiligen oder ausschließen. Wir wollen das verbindende und nicht das trennende zwischen den Konfessionen betonen.
Natürlich haben bei uns Tischgebete und Andachten ihren festen Raum im Bundesleben. Aber diese äußerlichen Formen sind eigentlich nebensächlich.Hauptsächlich ist für uns der Satz, der bei allen christlichen Pfadfindern in Deutschland zu Beginn des Pfadfindergesetzes steht: „Der christliche Pfadfinder richtet sein Leben aus nach seinem Herrn Jesus Christus!“ - und dieser Jesus hat uns einen Lebensstil der Liebe, der Annahme und der Vergebung vorgelebt.
Wir wollen unseren Pfadfindern vermitteln das Gott ein Gott ist der uns liebt und zu dem wir mit allen unseren Sorgen und Problemen kommen können. Ein Gott, der uns dann Fähigkeit und Kraft gibt mit diesen Sorgen und Problemen adäquat umzugehen, der uns oft auch andere Menschen auf den Weg sendet die uns helfen können.
Für uns ist Jesus Christus der Weg, den uns Gott geschenkt hat um ihm durch seine Gnade näher zu kommen.
So beschränken wir uns auf die Hauptsachen des Christentums und wollen uns von allen kleinkarierten Streitereien um Abendmahl/Eucharistie, Priesteramt oder Heilige fernhalten.

Als verbindlich betrachten wir auch für uns die „Neudietendorfer Grundsätze von 1921“ die hier nicht unerwähnt bleiben sollen:
„Wir wollen mit allen Kräften danach streben, Christen der Tat zu werden, an Gott gebunden, dem Nächsten zum Dienst.
Wir wollen Gottes Willen aus der Bibel kennenlernen und alles treulich nutzen, was uns in dieser Erkenntnis fördern kann. Wir wollen mit allen Brüdern im christlichen Jugendwerk treue Kameradschaft halten.
Wir wollen uns üben in allen Fertigkeiten, die Leib und Geist fördern, und dadurch allzeit bereit sein, unseren Mitmenschen zu helfen.
Wir wollen in frei gewählter Zucht uns verbinden, unseren Führern gehorchen, treu zueinander halten und überall daran denken, dass wir christliche Pfadfinder sind.
Wir wollen streben, mit Gottes Hilfe Herr über uns zu werden, in höflichem, ritterlichem, fröhlichem Wesen unsere Freude suchen, in Gedanken, Wort und Tat alles Unreine meiden.
Wir wollen uns helfen, über schlechte Launen und Gewohnheiten, über alle Trägheit und Unwahrhaftigkeit hinwegzukommen.
Wir wollen lernen, auch Andersdenkende zu verstehen, und Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit in uns und um uns bekämpfen.
Wir wollen lernen, über alle Unterschiede des Lebens hinweg den wahren Wert des Menschen zu erkennen, und uns von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Vorurteilen freimachen.
Wir wollen Tiere und Pflanzen liebevoll betrachten und verstehen lernen und aller Rohheit mannhaft entgegentreten.
Wir wollen die Liebe zu Heimat und Volkstum pflegen, von allem volksverhetzenden Treiben uns fernhalten und danach trachten, treue, tatbereite Bürger unseres Landes zu werden.
Wir wollen Frohsinn uns bewahren und Sonne und Liebe auch um uns her verbreiten.
Wir wollen mitwirken im Jugendkampf gegen Schmutz und Schund, gegen Volkslaster und Unzucht.
Wir wollen darum bei allen unseren Veranstaltungen uns des Alkohols und Rauchens enthalten und unermüdlich aufklären helfen über die volksverwüstenden Gefahren von Alkohol und Nikotin, mit dem Ziel, möglichst Viele zum bewussten Kampf gegen diese Volksverderben zu führen.
Wir wollen für den Gedanken des christlichen Pfadfindertums unter der Jugend um uns her unermüdlich werben. Wir wollen das Pfadfinderkreuz tragen als ein Zeichen der Verbundenheit, als Mahner zu treuem Wandel, als Bekenntnis zu unserem Herrn.“